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Termine für die Spielzeit 24/25 sind veröffentlich worden! Alle Termine können Sie im Terminkalender finden

Weitere Termine und Produktionen werden später zugefügt

 


 

 

 

 

 

Signe Heiberg springt als Lady Macbeth bei der Premiere an Oper Frankfurt am 1.12 ein

 

"Tamara Wilson spielt die Lady Macbeth – ganz großartig übrigens in dem satirisch-fiesen Weihnachtsmannkleid von Doey Lüthi – mit lässiger Komik. Nur ist ihr am Premierentag nach längerem Infekt die Stimme abhandengekommen, weshalb Signe Heiberg vom Rand aus im Halbdunkel die Partie singt – aber wie! Das hat Glut und Glanz! Den Sprüngen und Trillern ihres Trinklieds beim Bankett gibt sie eine perverse Brillanz. Und in der Nachtwandlerszene des vierten Akts liefert Heiberg eine Studie des Irreseins, indem sie erste Satzteile mit voller Stimme aussingt, um die zweiten Satzteile in halber Stimme zurückzunehmen. In der klingenden Syntax zeigt sich die Spaltung der Person."

(02.12.2024 FAZ)

 


 

 

  

Bei Lauritz Melchior International Singing Competition 2024 hat Signe Heiberg sich erfolgreich bis zum Finale gesungen, wo sie den 2. Preis und Publikumspreis gewonnen hat.



Kommende Termine


Mein Schwein pfeift Mozart

04.04.2025 19.30

Szenische Liederrevue

Musikalische Leitung: Marcos Padotzke 

Regie: Holger Schultze

Theater und Orchester Heidelberg - Alter-Saal

 

Jenůfa - Premiere

17.05.2025 19.30

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

Jenůfa 

23.05.2025 19.30

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

Mein Schwein pfeift Mozart 

26.05.2025 19.30

Szenische Liederrevue

Musikalische Leitung: Marcos Padotzke 

Regie: Holger Schultze

Theater und Orchester Heidelberg - Alter-Saal

 

Jenůfa 

30.05.2025 19.30

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

Jenůfa 

07.06.2025 19.30

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

Jenůfa 

15.06.2025 15.00

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

Jenůfa 

21.06.2025 19.30

Oper von Leoš Janáček 

Partie: Jenůfa 

Musikalische Leitung: Mino Marani

Regie: Sonja Trebes

Theater und Orchester Heidelberg - Marguerre-Saal

 

4. Liedsoiree - Nordlichter, ein Skandinavischer Liederabend

29.06.2025 19.00

Solistin

Klavier: Hanna Klose

Theater und Orchester Heidelberg - Alter Saal

Presse


Macbeth 2024

Die Stimme leiht ihr vom Bühnenrand aus als kurzfristig eingeflogene Retterin in der Not Signe Heiberg. Die dänische Sopranistin hatte mit der Rolle bereits 2022 am kleinen Theater Bremerhaven auf ihre enormen stimmlichen Möglichkeiten aufmerksam gemacht und erst kürzlich in dieser Partie am Theater Heidelberg hymnische Kritiken geerntet. Nun hat sie auch das Frankfurter Publikum im Sturm erobert. Ihr Stimmvolumen kann mit dem raumfüllenden XXL-Format Brownlees mühelos mithalten. In punkto gestalterisches Vermögen übertrifft sie ihn sogar. Verdi hatte seinen Sängern die paradoxe Anweisung mitgegeben: „Das Duett zwischen der Lady und ihrem Mann und die Nachtwandlerszene … dürfen absolut nicht gesungen werden. Man muß sie mit recht hohlen und verschleierten Stimmen darstellen.“ Diese Effekte gelingen Signe Heiberg ohne Preisgabe einer tadellosen technischen Führung ihrer Stimme. Sie verfügt einfach über eine staunenswerte Fülle an Klangfarben, über die kalte Glut, mit der sie ihren Gatten antreibt, über die prickelnde Beweglichkeit im Trinklied bis hin zu den gedeckt-angespannten Tönen der Nachtwandlerszene. Die jugendlich-dramatische Frische der Stimme baut auf einem satten Fundament in der Tiefenlage auf und kann unerschrocken die Spitzentöne attackieren. Von dieser Sängerin, die bislang als Geheimtipp gilt, wird man noch hören.

(03.12.2024 Der Opernfreund)

 

Die Dänin Signe Heiberg überzeugt in der Heidelberger Inszenierung als „Lady Macbeth“ und dominiert in ihrer Rolle die Szenerie.”

“Gelegentlich und ohne falsche Gleichsetzung darf man gar an Maria Callas denken, die vor langer, langer Zeit gezeigt hat, welche (destruktive) Energie in dieser Rolle steckt. 

Die Vertrautheit mit dieser Partie ist dementsprechend groß und manchmal nicht mehr weit entfernt mit der Identifikation mit ihr. Das heißt im Stimmlichen: das Wahre ist nicht unbedingt das Schöne. Heiberg schreckt vor schrillen Tönen, scharfen Höhen nicht zurück, feuert gezackte Blitze ab. Die Dänin dominiert die Szenerie. Und wenn sie dann im Schlussakt ihre Wahnsinns-szene neuen Typs hat - mit der Verdi sozusagen Donizetti überwand macht Heiberg endgültig den Abschied vom Belcanto hörbar.“ 

(21.10.2024 Mannheimer Morgen)

 

Fidelio 2024

Signe Heiberg, deren Name dringend mehr als ein Geheimtipp sein sollte, gab ihr Debüt als Leonore - und das war kaum zu glauben: Denn so souverän und ausgereift hört man diese anspruchsvolle Partie selten.

Heiberg baute auf einer dunklen, satten Mittellage eine üppige und zugleich perfekt fokussierte Höhe auf und schritt die so heiklen Übergänge der Partie mühelos aus. Mit enorm unforciertem, Aplomb schleuderte sie ihr „Abscheulicher“ in den Saal, um gleich danach den „Farbenbogen“ fein-schimmernd leuchten zu lassen. Den mitfühlend-schwermütigen Ton traf sie ebenso wie den Freudentaumel, den sie mit einer Strahlkraft sondergleichen ausstatte. Bei alledem wirkte die Diktion nicht nur klar, sondern auch akzentuiert, was die gute Phrasierung der Sängerin von der Sprachlichen Seite her zusätzlich unterstützte.“

(Das Opernglas 11/2024)

 

Der Rosenkavalier 2024

Dank ihrer persönlichen Ausstrahlungskraft und ihres überragenden sängerischen Könnens gestaltet Signe Heiberg die überaus schwierige Rolle der Feldmarschallin mit aller Tiefenschärfe bravourös. Mit intelligentem Sinn für kleine musikalische Details erlaubt sie so einen subtilen Blick in die Seelenlage ihres Handelns

(13.05.2024 nmz.de) 

 

Signe Heibergs voluminöser Sopran ist das perfekte Instrument für die Partie der Marschallin, weil die Sängerin die Kraft, mit der sie Töne erzeugt, vorbildlich dosiert und sehr nuanciert mit Worten und Klängen arbeitet.

(10.05.2024 Kreiszeitung)

 

Tosca

"Signe Heiberg gelang es, Spiel und Stimme zu einem starken Tosca-Porträt zu kombinieren  [...] Sie sang überaus differenziert und wusste den Raum mit ihrem Gesang zu füllen.

Wie sie wie in Trance und betäubt vor Schmerz das 'Vissi d'arte' eben nicht als Wohlfühlsarie gestaltete, verdient Anerkennung"

(Opernglas 11/2023)

 

Macbeth 2022

"Signe Heiberg verfügt über einen ungemein betörenden lyrisch dramatischen Sopran mit warmer Mittellage und leuchtender Höhe. Sie verleiht der Lady Macbeth, auch durch die ihre involvierte Modulation, die fahlen Stimmfarben und die dramatische Attacke eine glutvolle Intensität. Mit dramatisch dunklem Ton und leuchtender Höhe ist sie zum einen die lockende Sirene, die Macbeth um den Finger wickelt aber auch die blutrünstige Mörderin. Mit immensem stimmlichen Einsatz und eindrucksvollem Spiel geht sie völlig in der Rolle auf. So ist Signe Heiberg ist ein wahrer Glücksfall für die Rolle der Lady Macbeth. Ein grandioses Portrait."

(22.11.22 ioco.de)